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Über uns

WhoCC Launch Event
WHO CC launch event, September 2010, Vienna

An der Gesundheit Österreich wurde im Laufe von fast zwei Jahrzehnten Expertise aufgebaut, wie trotz knapper Mittel der Zugang zu leistbaren Medikamenten verbessert werden kann. Im Rahmen von internationalen, vorwiegend europäischen, Projekten (z.B. PPRI und PHIS) und Netzwerken wurde dieses Wissen verbreitet.

Um dieses Know-How für weitere Länder und Regionen nutzbar zu machen, richtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Juli 2010 ein Kooperationszentrum für Arzneimittelpreisbildung und –erstattung an der Gesundheit Österreich, Arbeitsbereich Gesundheitsökonomie ein.

Die Schaffung dieses WHO-Kooperationszentrums ist für die Gesundheit Österreich eine Anerkennung für die langjährigen und erfolgreichen Arbeiten im Pharma-Bereich.

Mit der Einrichtung des WHO-Kooperationszentrums wird die Gesundheit Österreich als führendes Forschungszentrum im Bereich Arzneimittelpreisbildung und -erstattung international etabliert. Die WHO setzt damit ein deutliches Zeichen, dass die in Österreich geleisteten Arbeiten zur Optimierung von Arzneimittelsystemen und damit zum Wohle der Patientinnen und Patienten in Zukunft fortgeführt und das Wissen in weitere Länder und Regionen „exportiert“ werden soll.

Ziele und Aufgaben

Die Arbeiten des WHO-Kooperationszentrums für Arzneimittelpreisbildung und –erstattung leisten einen Beitrag, um Zugang zu leistbaren Arzneimitteln weltweit zu verwirklichen.

Das Kooperationszentrum wurde von der Weltgesundheitsorganisation beauftragt, folgende Aufgaben zu übernehmen:

  • Wissenschaftliche Beratung und Unterstützung der WHO und ihrer Mitgliedsstaaten bei der Durchführung und Interpretation von Arzneimittelpreiserhebungen und -vergleichen, bei der Beschreibung, Informationsbeschaffung und Analyse von Arzneimittelsystemen, insbesondere in Hinblick auf Arzneimittelpreisbildung und –erstattung, und bei der Entwicklung von länderspezifischen Arzneimittelinformationssystemen,
  • Weiterentwicklung methodischer Grundlagenarbeit im Bereich Indikatoren zur Messung, zum Vergleich und Benchmark von Maßnahmen der Arzneimittelpolitik, abgestimmt mit der Datenbankentwicklung der WHO,
  • Unterstützung bei der Organisation von Vernetzungstreffen der WHO-Mitgliedstaaten und Regionen im Bereich Arzneimittelpreisbildung und -erstattung, um den Austausch von Informationen und Erfahrungen voranzutreiben, das Wissen über Maßnahmen der Arzneimittelpolitik (z.B. mittels Websites, Studien und Netzwerktreffen zu verbreiten und um ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Sprache zu pharma-relevanten Themen zu etablieren.

Über diese Website

Im Rahmen unseres Aufgabenspektrums (siehe oben "Ziele und Aufgaben") als WHO-Kooperationszentrum bieten wir diese Website an, die zum einen Ergebnisse unserer Studien und unserer Zusammenarbeit mit dem PPRI-Netzwerk für zuständige Behörden für Arzneimittelpreisbildung und –erstattung (z.B. zahlreiche Länderberichte – PPRI und PHIS Pharma Profiles) sowie eine Vielzahl von methodischen Grundlageninstrumenten (z.B. Glossar, Datenbank, Berichtsvorlagen) anbietet, zum anderen sich auch als Informationsplattform versteht und daher auch auf Arbeiten ähnlicher Institutionen (z.B. deren Publikationen) verweist.

Um internationale Zugänglichkeit zu gewährleisten, wurde diese Website in englischer Sprache erstellt.

Einige Publikationen in deutscher Sprache finden sich auf dieser Website, unter anderem das Pharma-Glossar, Länderberichte über das Arzneimittelsystem in Österreich und das Arzneimittelmanagement in Krankenanstalten in Österreich sowie eine deutsche Kurzfassung des PHIS Hospital Pharma Reports. Im Abschnitt Publications finden Sie weitere, von Mitarbeiter/innen des WHO-Kooperationszentrums in deutscher Sprache erstellte Studien.

Weitere pharma-relevante Informationen in deutscher Sprache finden Sie auf der GÖG-Website.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte uns unter whocc@goeg.at